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Einstreu und Stroh für Nagetiere

 Kaufberatungen im Bereich Einstreu & Stroh

Einstreu und Stroh für Nagetiere

Im Gegensatz zu anderen Haustieren wie Hunden oder Katzen können Hamster und Meerschweinchen nicht Gassi gehen.
Daher ist es wichtig das richtige Einstreu zu finden. 
Dabei hat jedes Nagetier seine eigenen Vorlieben. Einige bevorzugen Stroh (wie z.B. Hasen ) andere fühlen sich in einem härteren Einstreu wohler und wieder andere brauchen ein besonders weiches Einstreu. Dabei ist bei allen zu beachten, dass sie sowohl häufig gewechselt müssen und nach Möglichkeit hoch absorbierend sind.

Als "Naturstreu" - oft auch "Waldboden" genannt - werden im Handel unbehandelte Baumrindenstücke (Rindenmulch) angeboten. Diese Einstreuarten eignen sich gut in Aussenhaltung, wobei Rindenmulch, wie er im Gartenhandel erhältlich ist, oft deutlich preiswerter und in grösseren Mengen erhältlich sind. In Innenhaltung sind sie geeignet um Bereiche eines Geheges damit zu bereichern (Environmental Enrichment), sie lassen sich auch mit der gewöhnlichen Einstreu mischen oder einfach als teilweise Deckschicht für die üblich genutzte Einstreu.
Die am häufigsten verwendeten Einstreumaterialien für Kleintiere sind Holzspäne, weshalb sie im Handel oft auch als Kleintierstreu bezeichnet werden. Von einfachen Hobelspänen, wie man sie im Sägewerk bekommen kann, wird als Einstreu meist abgeraten; sie sind im Gegensatz zu den Holzspänen, die man in Tierhandlungen und oft auch in Supermärkten in gepressten Packungen kaufen kann, nicht entstaubt. Abgeraten wird auch oft von parfümierten (meist Citrus) Spänen, da sie den Geruchssinn der Tiere irritieren können.
Die Einstreutiefe ist ein viel diskutiertes Thema gerade bei grabenden Arten wie Degus, Goldhamster und Rennmäuse. Dabei zeigt sich bei allen drei Arten ein positiver Einfluss, wenn tiefe Einstreu von mehr als 10 cm, im Idealfall um die 30-40 cm angeboten wird. Sehr tiefe Einstreu (80 cm oder mehr) kann bei Goldhamstern dazu führen, dass sie sich nur noch sehr wenig an der Oberfläche zeigen und soll dazu führen, dass sie sich zu wenig bewegen würden (vgl. Hauzenberger 2005; Hauzenberger et al. 2005).